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Was ist eigentlich Gewalt in der Familie?

Gewalt in der Familie

ist Gewalt zwischen Menschen, die in einer Partnerschaft oder Familie zusammen leben. Zum Beispiel, wenn
  • Mutter oder Vater ihr Kind schlagen
  • Eltern ihren Kindern Schläge androhen oder seelische Gewalt ausüben
  • Eltern sich nicht um ihre Kinder kümmern und/oder sie vernachlässigen
  • ältere Geschwister einen unterdrücken, quälen oder schlagen
  • Kinder nicht richtig versorgt werden, z.B. mit genügend Essen
  • ein Elternteil den anderen schlägt, oder Geschwister geschlagen werden
Gewalt ist nicht gleichbedeutend mit Schlagen. Auch Bedrohen, Erpressen, Vernachlässigung oder Nichtbeachtung sind Formen von Gewalt.
Manchmal werden hierfür auch die Worte häusliche Gewalt oder innerfamiliäre Gewalt verwendet.

In Deutschland ist es gesetzlich verboten, Kinder zu schlagen. Für Kinder ist es sehr belastend, wenn sie selbst Gewalt durch Angehörige erleben, aber auch wenn sie Gewalt gegen andere Familienmitglieder miterleben müssen. Jeder 5. bis 10. Junge erlebt diese verschiedenen Formen von Gewalt oder hat sie früher erlebt, manche einmalig, andere regelmäßig.

Sexueller Missbrauch in der eigenen Familie

Es ist natürlich auch Gewalt, wenn Kinder in der eigenen Familie sexuellen Missbrauch bzw. sexualisierte Gewalt erleben, z.B. durch

  • den Vater oder Stiefvater
  • die Mutter oder Stiefmutter
  • Pflegeeltern
  • Tante oder Onkel
  • die Großeltern
  • Brüder oder Schwestern
  • andere Familienmitglieder




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